LARA BANDILLA

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Vita / Presse

Wenn ich über Realität rede, meine ich nicht die Wirklichkeit. In der Wirklichkeit gibt es Hunger, Durst, Schmerz, Bedürfnisse, die meistens sehr eindeutig wirklich sind.

Ich rede darüber was wir als Einzelner, aber auch als Gemeinschaft definieren. Realität funktioniert als Konsens; wir alle sind zum Beispiel der Meinung, dass wir auf der Straße Kleidung tragen.

Auch im Sommer.

Unser ganzes Leben besteht aus diesem Konsens und meistens hinterfragen wir ihn nicht.

Wir nehmen ihn hin, wir leben danach, wir richten uns danach, leiden daran, nehmen diese Werte an als wären sie Naturgesetz. Dabei gab es schon viele Modelle der Realität; sie haben so bedingt funktioniert wie unseres und sie sind vergangen, so wie das unsere vergehen wird.

 

Jeder Einzelne ist Teil der Umwelt, es ist also auch die eigene Definition, die die Realität mit erschafft, denn wir alle erschaffen ständig. Wir definieren unsere Umwelt - wir selber erschaffen unsere Welt und darum sollten wir aufpassen, was wir erschaffen.

In unserer Zeit, in der alle Zeichen auf Veränderung stehen, ist es wichtig, bewusst mit dem Schaffensprozess umzugehen: wer will ich sein, wie will ich leben, wie soll die Gemeinschaft sein,

in der ich lebe - was für Werte sind wichtig?

Die Utopien Einzelner sind meistens in der Kunst besser aufgehoben als im echten Leben, aber die Utopien der Künstler können gerade in Zeiten des Umbruchs sehr gut daran erinnern, was wirklich wichtig ist.

 

 

 

 

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